Wir arbeiten nach einem gruppenoffenen, gesundheitsbewussten und MINT orientierten pädagogischen Konzept. (MINT- Mathematik, Informatik, Natur und Technik)

Seit Juni 2018 sind wir zertifizierter „Haus der kleinen Forscher“ Kindergarten.

Besonderes Herzstück unseres Konzeptes ist die Betreuung und Förderung von Kindern unseres Gastkindbereichs. Die Eduard Winter Stiftung finanziert eine pädagogische Fachkraft für die Betreuung von bis zu 6 Gastkindern, deren Geschwisterkinder stationär im Klinikum untergebracht sind.

Ein Herz für Kinder hat den Ausbau des Gastkindbereichs finanziert.

Wir arbeiten in enger Kooperation mit dem Helios Klinikum Berlin-Buch.

 

Ein weiteres Merkmal unseres Hauses ist der Ansatz der tiergestützten Pädagogik durch unsere Achatschnecken.

Achatschnecken, afrikanische Riesenschnecken, lösen durch ihre seltsame Gestalt und die langsame Form der Fortbewegung Neugier und Beobachtungsdrang aus. Schon bei den ganz kleinen Kindern im Nestbereich sind Faszination und großes Interesse an diesen Tieren zu beobachten.

Die Arbeit mit Achatschnecken deckt den Bereich der sensorischen Wahrnehmung und der Beobachtung ab. Durch ihre Ruhe und Langsamkeit bringen sie sogar Kinder mit einer ausgeprägten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) zur Ruhe. Die Methoden und Lernfelder der tiergestützten Pädagogik sind sehr abwechslungsreich: Zum einen können den Kindern die naturwissenschaftliche Seite durch Beobachtungen zum Verhalten, zur Entwicklung oder zu den Sinnesleistungen nahegebracht werden. Auch emotionale Lernziele wie Ekelgefühle überwinden, Geduld und Konzentration aufbringen, Respekt vor anderen Lebewesen sowie instrumentelle Lernziele wie Zeichnen, Messen, Gestalten können verfolgt werden. Die Achatschnecke kann als Stellvertreterin für einheimische Schneckenarten dienen und so Begeisterung und Respekt für eher unbeobachtete, kleine Lebewesen in unserem Umfeld vermitteln. Ebenso lernen die Kinder, verantwortungsvoll und vorsichtig mit einem empfindlichen Tier umzugehen.

Eltern unterstützen dies, indem sie sich an unserer Wochenpatenpflege beteiligen und das Futter mitbringen. Ebenso übernehmen die Eltern die Reinigung des Terrariums.

 

Das ehrenamtliche Mitwirken und Aktivitäten für sowie von Familien stehen für uns im Fokus.  Unser Ziel ist es, Eltern von Anfang an in unseren pädagogischen Alltag zu integrieren und durch eine entsprechende Mitwirkungskultur eine auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit zu realisieren.

Wir sehen in den Eltern und Ehrenamtlichen eine Bereicherung und möchten unser Konzept und derer Ressourcen, Ideen und Wünsche nutzen um gemeinsam eine Vielfalt zu schaffen. Ziel ist es den Kindergarten für Neues zu öffnen und den Kindern das bunte Leben näher zu bringen.

 Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich sind das die einzigen, die das je getan haben.

(Margaret Mead, amerikanische Ethnologin)