Das besondere Profil unseres Kindergartens

Wir arbeiten nach einem gruppenoffenen, gesundheitsbewussten, bilingualen (Englisch) und MINT orientierten pädagogischen Konzept. (MINT- Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Wir beabsichtigen umgehend mit der Eröffnung des Kindergartens die Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“ Kindergarten. Unser Schwerpunkt der Gesundheitsförderung durch den Einklang von Körper, Geist und Wohlbefinden beginnen wir durch die Planung eines stressfrei gestalteten Tagesablaufs mit Bewegung, pädagogischen Anreizen und Projekten sowie durch eine gesunde Ernährung.

Wir planen Waldtage und Ausflüge in den Bucher Forst, in den Schlosspark und in die angrenzenden Naturerfahrungsgebiete mit dem Ziel, von jeder Wanderung eine Kleinigkeit mitzubringen, die wir dann projektorientiert an unserer Naturwand ausstellen und Name, Herkunft wie Gattung erforschen.

Erstes Projekt wird auch die geschichtliche Ergründung Berlin Buchs im Rahmen eines Fotoprojektes sein, dass wir anschließend im Kindergarten und im Klinikum ausstellen möchten. Auf den Spuren Berlin Buchs… (Projektunterstützung durch eine Kooperation über Fördermitgliedschaften mit einem Künstler- erste mögliche Kontakte sind hier bereits lokalisiert.)

Eine unserer Mitarbeiterin arbeitet seit Jahren mit dem therapeutischen Ansatz und Einsatz der Achatschnecken, den wir fest in unsere Haus-Konzeption integrieren möchten.

Achatschnecken, afrikanische Riesenschnecken, lösen durch ihre seltsame Gestalt und die langsame Form der Fortbewegung Neugier und Beobachtungsdrang aus. Schon bei den ganz kleinen Kindern im Nestbereich sind Faszination und großes Interesse an diesen Tieren zu beobachten.

Die Arbeit mit Achatschnecken deckt den Bereich der sensorischen Wahrnehmung und der Beobachtung ab. Durch ihre Ruhe und Langsamkeit bringen sie sogar Kinder mit einer ausgeprägten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) zur Ruhe. Die Methoden und Lernfelder der tiergestützten Pädagogik sind sehr abwechslungsreich: Zum einen können den Kindern die naturwissenschaftliche Seite durch Beobachtungen zum Verhalten, zur Entwicklung oder zu den Sinnesleistungen nahegebracht werden. Auch emotionale Lernziele wie Ekelgefühle überwinden, Geduld und Konzentration aufbringen, Respekt vor anderen Lebewesen sowie instrumentelle Lernziele wie Zeichnen, Messen, Gestalten können verfolgt werden. Die Achatschnecke kann als Stellvertreterin für einheimische Schneckenarten dienen und so Begeisterung und Respekt für eher unbeobachtete, kleine Lebewesen in unserem Umfeld vermitteln. Ebenso lernen die Kinder, verantwortungsvoll und vorsichtig mit einem empfindlichen Tier umzugehen.

Idee ist, sogenannte Wochenpatenschaften einzuführen, in denen die Kinder und Eltern mit uns gemeinsam für das leibliche Wohl/ das Füttern der Schnecken verantwortlich sind.